Wohnmobiltour durch Norditalien

Nachdem wir in diesem Jahr schon Teile Frankreichs unsicher gemacht haben, geht es für uns jetzt wieder nach Italien. Viel geplant haben wir im Vorwege nicht, wir wollten nach etwa 10 Jahren mal wieder nach Lazise an den Gardasee und in Venedig waren wir noch nie, das wollten wir uns gerne ansehen. Also recht überschaubare Eckpunkte, die sich bestimmt gut machen lassen. Wir starten Anfang September und sind damit noch in der Ferienzeit unterwegs, wir hoffen aber, dass es nicht zu voll wird.

Tag 1: Zwischenstopp Südsee Camp

Wir haben uns entschieden schon am Freitag Abend loszufahren, um den Stau am Elbtunnel etwas zu umgehen, das hat auch ganz gut funktioniert. Wir kommen gegen 19:40 Uhr am Wohnmobilstellplatz vor dem Südsee Camp an und sind direkt begeistert: der Platz ist komplett ausgebucht!

Selbst auf dem PKW Parkplatz davor stehen schon sämtliche Wohnmobile. Bei einem kurzen Rundgang sehen wir ein Wohnwagengespann welches Abreisebereit aussieht. Die Chance nutzen wir  und holen schnell das Mobil, das ging gerade noch gut. 

Wir essen abends im Restaurant "Pier One" auf dem Campingplatzgelände, das Essen war sehr gut, allerdings waren etwa 50€ für Currywurst mit Pommes und Getränken auch kein Schnäppchen.

Der Stellplatz kostet aktuell 25€ die Nacht, soviel haben wir in Frankreich für einen Campingplatz mit Pool bezahlt.

Tag 2: Ab in den Süden!

Heute wird gefahren, ungefähr 600 km liegen vor uns, es ist ja mittlerweile schon Tradition, dass wir wieder den schönen Stellplatz in Hilpoltstein direkt am Main-Donau Kanal ansteuern wollen. Wir entscheiden uns für die Route über die A14 und A9 über Magdeburg und später Richtung Nürnberg. Mit nur einem kleinen Stau kommen wir super durch und sind schon nach etwa 6 Stunden am Ziel angekommen. Das Wetter ist den ganzen Tag traumhaft bei 22°C, was sich auch bei der Fülle auf dem Platz bemerkbar macht, es ist wahnsinnig voll.

Wir haben den Platz ja schon recht häufig angefahren, aber so voll haben wir ihn noch nie erlebt. Die komplette Wiese war vollgeparkt mit Wohnmobilien in allen Größen, Formen und Farben. Positiv zu erwähnen ist allerdings, dass der Platz immer noch 7€ die Nacht kostet, unverändert seit unserem ersten Besuch vor etwa 10 Jahren.

Tag 3: Berge in Sicht!

Und auch an diesem Morgen stärken wir uns wieder in der Bäckerei Schmidt in Hilpoltstein, danach musste auch der Tank noch schnell gefüllt werden (1,57€ Diesel).

Leider kommen wir heute nicht so wirklich gut voran, auf der Autobahn staut es sich an größeren Baustellen und da wir den Fernpass nach Österreich fahren wollen, stehen wir zusätzlich in München gewaltig im Stau, das war schon ziemlich anstrengend, auch wenn wir durch den Hamburger Verkehr eigentlich Kummer gewöhnt sind.

Auch durch Österreich ging es nur sehr zäh voran, für die knappen 300 km haben wir gefühlt ewig gebraucht. So sind wir gegen 15 Uhr am Mountain Camp Pitztal angekommen. Da die Rezeption noch geschlossen hatte, haben wir uns telefonisch angemeldet und durften uns einen freien Platz aussuchen. Der Platz ist sehr klein und gemütlich, mit einem Restaurant und sogar einem Mini-Forellenteich mit der Möglichkeit zu angeln. 

Ab 16 Uhr konnten wir uns dann offiziell anmelden und haben gleich noch einen Tisch im Restaurant reserviert. Mit 42€ ist der Platz nicht günstig, alle Anlagen sind aber sehr sauber und gepflegt. Auch das Essen abends war richtig gut und die Urlaubsstimmung ist auch bei uns angekommen. Zurück am Mobil genießen wir noch eine Mondfinsternis, auch wenn es schon fast zu spät war, als der Mond sich zwischen den Bergen blicken ließ.

Tag 4: Bella Italia

​Die Nacht war sehr frisch, wir hatten gerade einmal 10°C und mussten doch ein wenig heizen. Unsere heutige Route soll uns über den Reschenpass führen und wenn es vom Wetter passt, wollen wir auch noch über das Stilfser Joch fahren. Insgesamt war es schon ziemlich voll, sowohl auf der Fahrt zum Reschenpass als auch der Pass an sich. Es sind aber alle entspannt und geduldig hintereinander her gefahren, so darf es gerne häufiger sein. Wir machen einen kurzen Fotostopp an der versunkenen Kirche im Reschensee, der Hauptparkplatz war uns aber zu voll, so sind wir auf den kleineren Platz direkt hinter dem Tunnel gefahren.

Als eigentliches Ziel für heute haben wir uns Meran ausgesucht, die Stadt kennen wir noch nicht und sie soll sehr schön sein. Es gibt einen Campingplatz in der Nähe des Stadtzentrums, mit knapp über 80€ die Nacht ist er aber auch extrem teuer. Egal, ist ja nur eine Nacht und im Urlaub gibt man ja gerne Geld aus 😂

Vom Reschensee sind es etwa 70 km bis nach Meran, dort am Live Merano Camping angekommen, lächelte uns direkt das Schild "Complete" an. Sehr schade, trotzdem versuchen wir es an der Rezeption vielleicht noch ein kleines Plätzchen für eine Nacht zu bekommen, leider haben wir keine Chance. Dann konnten wir in der Nähe noch einen Stellplatz entdecken, aber wie sollte es anders sein, auch dieser war ausgebucht 😒 So viel zur großen Freiheit und Spontanität beim Campen.

Etwas gereizt planen wir weiter, da wir eh ab dem nächsten Tag eine Reservierung am Gardasee haben, wollen wir schon heute dort hin fahren, in der Hoffnung dass schon ein Platz frei ist. Ein Anruf am Campingplatz bestätigte dass sogar der gebuchte Platz schon frei ist.

Also hängen wir etwa 1,5 Stunden Fahrt ran und landen, natürlich erst am Supermarkt 😂 Ein riesiger Iper Martinelli vor Lazise ist das Zwischenziel, hier decken wir uns für die nächsten Tage ordentlich mit Lebensmitteln ein. Exakt um 17 Uhr erreichen wir den Campingplatz Spiaggia d'Oro, direkt am Gardasee. Der Stellplatz "Via Napoli Nr. 8" ist ziemlich schräg und eher für kleinere Fahrzeuge gedacht, wir sind aber froh erstmal angekommen zu sein. Nachdem wir und schnell eingerichtet haben, sind wir in die Pizzaria am Platz gegangen und haben uns ordentlich gestärkt.

Tag 5-6 Entspannen im Regen

Die kommenden Tage verlufen recht ähnlich, wir erkunden zu Fuß die Gegend und wollen sehen was sich in den letzten 10 Jahren verändert hat: Nichts!

Auf den ersten Blick hat sich in Lazise nicht viel getan, sogar die Restarants scheinen immer noch die selben zu sein. Auch die Preise halten sich immer noch in Grenzen, die Pizzaria Cordonega haben wir noch in guter Erinnerung und sie haben sogar noch einen freien Tisch.

Auch einen kleinen Drink gönnen wir uns noch im Al Porto mit Blick auf den Gardasee. Ein Aperol liegt bei 7€ und für den Caipi haben wir 10€ bezahlt, nicht günstig aber für diese Lage angemessen.

Am kommenden Tag verpassen wir nichts, es regnet und schüttet den kompletten Tag durch. Es entstehen kleinere Wasserfälle durch den abschüssigen Platz. Eigentlich ist Mittwochs Markttag in Lazise, bei dem Schietwetter macht es aber leider keinen Sinn sich dorthin zu begeben. Erst am Abend hört der Regen endlich auf und wir können uns nochmal in die Stadt bewegen.

Tag 7-10 Markt, Relaxen und ganz viel See

Da der Markt in Lazise wortwörtlich ins Wasser gefallen ist, wollen wir nach Bardolino. Das Wetter ist wieder wunderbar und die Sonne lächelt uns an. Um 11:40 Uhr fährt die nächste Fähre ab Lazise, die Tickets müssen noch ganz klassisch vor Ort am Schalter gekauft werden. Wir reihen uns in der Schlange ein, die bis zum kleinen Hafenbecken reicht, wir scheinen nicht die Einzigen mit der tollen Idee gewesen zu sein 😉 Nach etwa 15 Minuten Fahrt erreicht man Bardolino, der Markt ist direkt am Seeufer und somit auch vom Hafen perfekt zu erreichen. Es ist gigantisch voll und man wird nur so an den Ständen vorbei geschoben. Zum Mittag finden wir auf dem Marktplatz noch ein Restaurant mit einigen freien Tischen und super Essen. Für uns stand schnell fest, dass wir den Markt nicht weiter besuchen müssen und holen uns schonmal Karten für die Rückfahrt, wo es erst um 14:30 Uhr wieder freie Plätze gab.

​Zurück in Lazise besuchen wir noch den Schlachter und decken uns mit frischem Grillfleisch ein, heute kochen wir wieder selber. Auf dem Rückweg zum Platz verlängern wir unseren Aufenthalt noch um zwei weitere Tage, der Wetterbericht sieht sehr vielversprechend aus.

Entsprechend entspannt geht es die nächsten Tage weiter, der Wind hat nachgelassen und so findet auch das SUP Board endlich den Weg ins Wasser. Empfehlenswerte Restaurants sind noch Al Rustico und Gio & Max, in beiden haben wir sehr gut gegessen und der Service war auch Top.

Zusätzlich planen wir noch den weiteren Aufenthalt in Venedig, da wir von einem Platznachbarn gehört haben, dass die Campingplätze schon ziemlich ausgebuch sein sollen. Um mitreden zu können, wollten wir den riesigen Platz Marina di Venezia testen, da gibt es ja bekanntlich nur zwei Meinungen. Aber so groß der Platz auch ist, er war tatsächlich schon ausgebucht, damit steigt der Druck wieder ein wenig. Auf dem Platz nebenan Union Lido werden wir schließlich noch fündig. Der Platz hat eine ähnliche Größe wie Marina di Venezia und alles viel zu bieten, wir sind ganz gespannt ob so viel Trubel etwas für uns ist.

Tag 11-12: Sightseeing in Bologna

Nachdem wir nun doch länger als geplant am Gardasee geblieben sind, mussten wir die Ver- und Entsorgungsstation ausgiebig nutzen. Auf dem weiteren Weg füllen wir in dem bereits bekannten Iper Martinelli unsere Vorräte wieder auf und tanken müssen wir auch noch (1,64€ Diesel)

Wir folgen dem Navi über Landstraßen und stellen immer wieder fest, dass Google Maps nicht optimal für die Wohnmobil Navigation ist, die ein oder andere "Abkürzung" bringt den Fahrer schnell zum Schwitzen und ein paar extra Runden durften wir auch noch drehen.

Wir kommen gegen 15 Uhr in Bologna am Stellplatz an, uns wird der Platz C6 direkt am Waschhaus zugewiesen. Die Stellplätze an sich sind groß genug, allerdings könnte es für Mobile über 7m etwas knapp mit der Länge werden, ansonsten war der Platz völlig in Ordnung und sauber. Gegen Gebühr kann auch ein Pool genutzt werden, aber wie es mit unserem Glück immer so ist, hatte dieser schon geschlossen, sehr schade, denn die Temperaturen haben ordentlich zugelegt.

Auch hier gibt es wieder ein sehr schönes Restaurant direkt am Platz, wo wir schonmal die echten Tagliatelle Ragu (besser bekannt als Spaghetti Bolognese 😉) testen konnten.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Shuttle Bus vom Campingplatz nach Bologna, alle zwei Stunden wird der Platz angefahren und die Fahrt zum Hauptbahnhof dauert etwa 15 Minuten. Wir fahren um 11 Uhr los und die Fahrt kostet pro Person 2,30€. Vom Bahnhof laufen wir etwa 20 Minuten zum Piazza Maggiore mit dem berühmten Neptun Brunnen. Von dort aus machen wir einen Rundgang durch unzählige Arkaden Gänge und einer super schönen, lebendigen Altstadt. In einer kleinen Gasse suchen wir uns ein Restaurant und geniessen wieder echte Tagliatelle al Ragu. Das Thermometer ist inzwischen bei 30°C angekommen und wir entscheiden uns langsam die Rückfahrt anzutreten. Leider haben wir den letzten Bus verpasst und über eine Stunde wollten wir nicht auf den nächsten warten, also haben wir uns ein Taxi genommen. Vorher haben wir uns noch im Mortadella Shop eine Kleinigkeit für abends mitgenommen. Wir zahlen 12€ für die Taxifahrt und kommen Müde und verschwitzt wieder am Platz an, selbstverständlich hatte der Pool schon wieder geschlossen 😅


Tag 13-15: Das Meer ruft

Wir ziehen heute weiter Richtung Meer, die Lagune von Venedig ruft uns schon ganz laut. Kombiniert über Landstraßen und Autobahnen schlagen wir uns durch den italienischen Verkehr, der nicht immer Spaß macht. Nach etwa drei Stunden nähern wir uns so langsam der Lagune und uns wird klar, so richtig authentisch italienisch ist es hier nicht mehr. Die Ganze Gegend ist künstlich angelegt und ist ein austauschbarer Touristen Ort. Aber damit haben wir gerechnet und wollten es ja auch so.

Der Check-In auf dem Campingplatz Union Lido ist sehr unkompliziert, alles wird direkt am Fahrzeug erledigt, man braucht nicht einmal auszusteigen. Nachdem uns der Platz zugewiesen wurde, müssen wir ihn nur noch finden, gar nicht so einfach bei der Platzgröße 😅

In den nächsten Tagen versuchen wir uns auf dem Platz zu orientieren und genießen den traumhaften Strand. Auch das SUP Board kommt wieder häufig zum Einsatz, das Wasser ist ruhig und das Wetter einfach zu perfekt für eine Stadtbesichtigung, Venedig läuft ja nicht weg. Der einzige Nachteil an unserer Faulheit ist nur, dass wir wahrscheinlich erst am Wochenende Venedig besuchen werden und es vermutlich dadurch noch voller wird als sonst, das wissen wir aber nicht, ist nur eine Vermutung...

Tag 16: Auf nach Venedig!

Heute ist es endlich soweit, trotz der wieder herrschenden sonnigen 25°C wollen wir heute nach Venedig, sonst wird das diesen Urlaub nichts mehr 😂 Wir holen uns an der Info am Campingplatz Kombi Tickets für den Bus der uns zum Hafen fährt und das Taxiboot für 24€ insgesamt. Der Bus fährt alle 30 Minuten von der Haltestelle gegenüber des Campingplatzes und ist natürlich gerade weg als wir an der Haltestelle ankommen.

Der nächste Bus kam mit kleiner Verspätung, also haben wir auch direkt das Taxiboot verpasst, welches auch nur alle 30 Minuten fährt. So kommen wir erst gegen 12:30 Uhr in Venedig an, und schon der erste Blick vom Anleger sagt uns: es wird heftig!

Etwas unkoordiniert laufen wir durch die ersten Gassen bis wir irgendwie auf dem Markusplatz landen. Und der war voll. Also richtig voll. Wir haben selten so viele Menschen auf einem Haufen gesehen und irgendwie kann man verstehen, dass die Tourismus Massen etwas begrenzt werden sollen. Planlos laufen wir weiter durch die unzähligen, verwinkelten Gassen die zwischendurch tatsächlich auch wieder leerer werden. Natürlich besuchen wir auch die Rialtobrücke und mittendrin finden wir noch ein Restaurant mit freien Plätzen. Wenn man sich abseits der touristischen Highlights bewegt, hält es sich mit der Fülle in Grenzen, man wird aber schnell wieder mit der Realität konfrontiert. Trotzdem ist Venedig eine unglaublich schöne Stadt die man einmal gesehen haben sollte, man muss aber mit Menschenmassen umgehen können. 😉

Um 15:45 Uhr fährt unser Boot zurück nach Punta Sabbioni, wir sind fertig und froh wieder ein wenig Ruhe zu haben. Die Busfahrt verbringen wir im Stehen und gegen 17 Uhr sind wir wieder am Platz und blitzschnell im Meer zum erfrischen.

Zum Essen holen wir uns noch eine Pizza toGo, das reicht uns für heute...

Tag 17-18: Zurück in die Berge

Am Tag 17 (Sonntag) steht noch ein letzter Strandtag an, das Wetter ist besser als vorhergesagt und wir packen erst zum Nachmittag gemütlich unsere Sachen zusammen.

​Am nächsten Tag fahren wir so langsam wieder Richtung Norden, wir haben uns noch einen Stellplatz in den Dolomiten ausgesucht, das Wetter ist für heute nicht so gut angesagt, wir hoffen aber dass wir noch einigermassen trocken in die Berge kommen.

Das Auschecken auf Union Lido verlief vergleichsweise chaotisch da es ziemlich voll war und die Parkplätze recht begrenzt sind. Irgendwann haben wir es geschafft und wir halten nach etwa einer Stunde Fahrt noch in einem Conad Supermarkt an, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen. Mittlerweile ist es auch wieder komplett bewölkt aber immer noch trocken. Nach ungefähr vier Stunden kommen wir am Ziel, dem Caravanpark Sexten, an. Die Anlage ist ziemlich groß und scheinbar auch wieder gut gebucht, ein Glück haben wir vorher noch reserviert.

Wir haben den Platz 194A am Rand zu einem kleinen Fluss und mit perfektem Blick auf die Berge. Wir haben noch einen Tisch im Restaurant reserviert, wobei wir keinen wirklichen Überblick hatten, welches Restaurant wir nun genau gebucht haben, da die meisten Bereiche schon besetzt waren.

Das Essen war, na ja, sehr übersichtlich 😂 von der Qualität absolut super, aber die Portionen waren nichts für den großen Hunger. Mittlerweile regnet es und die Berge sind nicht mehr zu sehen, vielleicht klart es morgen früh noch ein wenig auf...

Tag 19: Im Stau nach Österreich

Der Tag startet mit klarem Himmel und der Blick auf die Berge ist frei. Es ist mit 9°C ziemlich frisch, da sind wir von den letzten Tagen anderes gewohnt 🥶 Trotzdem wagen wir uns noch in den Barfuss Park, der dem Campingplatz angeschlossen ist. Eine sehr interessante Erfahrung die uns genug Energie für die weitere Fahrt gibt, die können wir gut gebrauchen.

Gegen 10 Uhr sind wir bereit und fahren weiter, für unsere Verhältnisse sehr früh 😉 das Navi zeigt schon eine halbe Stunde mehr an als am Vorabend, mal sehen wie es weiter geht. Nach ungefähr einer Stunde stehen wir komplett im Stau auf der Landstraße und es geht nichts mehr. Das gesamte Stück bis zur Autobahn staut es sich ohne erkennbaren Grund, insgesamt sind wir gut eine Stunde länger unterwegs als geplant.

Gegen 15 Uhr erreichen wir den kleinen Ort Biberwier in der Nähe der Zugspitze auf der österreichischen Seite. Der Campingplatz Alpencamp Marienberg besitzt auch einen kleinen Wohnmobilstellplatz vor der Schranke, dort beziehen wir den Platz Nr. 12. Der Stellplatz kostet 25€, die Bezahlung ist an der Rezeption zu den normalen Öffnungszeiten vorzunehmen.

Am Abend gehen wir noch in Otto's Pistentreff essen, eine urig gemütliche Hütte mit bodenständiger Hausmannskost.

Tag 20-21: Traditionsstopp Spargelhof

Am Tag 20 (Mittwoch) fahren wir weiter über Landstraßen bis Nürnberg und wechseln dort auf die A6. Über die A73 fahren wir bis Bad Staffelstein, einem kleinen Kurort mit einem Campingplatz direkt am See und einem angegliederten Stellplatz am Schwimmbad. Die Anmeldung erfolgt unkompliziert an der Rezeption des Schwinmmbads, auch eine Ver- und Entsorgung ist vorhanden.

Viel machen wir heute nicht mehr, das Wetter ist ziemlich...nennen wir es mal durchwachsen 😉 es regnet ohne Ende und wir erwischen eine kleine Lücke um uns vor Ort ein wenig umzusehen.

Und am nächsten Tag steht wieder Pflichtbesuch an: wir fahren nach Klaistow auf den Spargel- und Kürbishof, den wir die letzten Jahre immer mal wieder besucht haben. Und auch in diesem Jahr war die Kürbisaustellung wieder sehr spektakulär, es ist schon sehr faszinierend wie viel Mühe sich dort gegeben wird. Der Wohnmobilstellplatz ist recht wenig besucht, eine Reservierung ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

Damit sind wir auch schon am letzten Ziel unserer Reise angekommen, morgen geht es auf direktem Wege wieder nach Hause und wir blicken auf eine tolle Reise durch Italien zurück. Eigentlich wollten wir uns noch ein paar Städte mehr ansehen und das Sightseeing Programm weiter ausbauen, aber die tollen Strände und unsere Faulheit kamen einfach immer wieder dazwischen....